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Frieden

Ich wünsche dir den Frieden, den ich habe.
Stell dir vor wie es wäre, ohne Streit und Zank zu leben,
ohne Krieg und Verbrechen.
Stattdessen würden wir uns die Hände reichen und gemeinsam Feste feiern.
Wir würden tanzen und lachen.
Einsamkeit gäbe es nicht mehr
und keine Verzweiflung.
Wir bräuchten keine Soldaten und keine Polizei,
keine Richter und Anwälte.
In solch einer friedvollen Welt
gäbe es folglicherweise keine Armut und keine Krankheit.
Wir bräuchten keine Krankenhäuser und Ärzte mehr.
Du sagst, was sollen wir mit den vielen Arbeitslosen machen,
den ehemaligen Soldaten, Polizisten und den anderen?
In einer friedvollen Welt wird alles gerecht geteilt.
Niemand möchte mehr haben als der andere.
Weder an Hab und Gut, noch an Arbeit.
Wenn wir uns die Hände reichen,
wird niemand untergehen.
Niemand muß um sein Brot kämpfen.
Es ist alles da.
Denn, wenn wirklicher Friede herrscht,
werden auch keine Tiere mehr gemordet.
Dadurch haben alle genügend Früchte zu essen
und die Natur kann sich regenerieren.
Wir könnten schon im Paradies leben,
wenn jeder bei sich anfangen würde,
Frieden zu schaffen.
Warum sagst du,
das sei Utopie?
Wenn du wirklichen Frieden hättest
wäre es keine Utopie für dich.
Denn dann würdest du ihn weitergeben von Hand zu Hand.
Und jeder, der ihn in sich findet,
würde diesen Traum mit mir teilen
bis er dann Wirklichkeit wird.


© Magdalena Bott

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