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Reich und arm

Wir sitzen in warmen Stuben,
während viele Obdachlose draußen frieren.
Wir holen uns das Wasser aus dem Hahn, verschwenden es,
während Millionen froh wären, frisches Wasser trinken zu können.
Wir essen so viel, dass wir an Übergewicht leiden,
während Unzählige auf den Straßen Hunger leiden müssen.
Wir ersticken in unserem Konsum,
während andere nur die Fetzen an ihrem Leib besitzen.

Die Armut schreit zum Himmel.
Der Schrei wird immer lauter.
Wann wachen wir auf?
Wann erreicht der Schrei auch unser Ohr?



© Magdalena Bott

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