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unterwegs

dunkle Straßen,
alles schläft
ich laufe verloren
einsam in den Gassen

spärlich ist das Licht
kaum ein Laut zu hören
der Mond hat sich versteckt,
doch ich fürchte mich nicht

manch lauter Atem
dringt durchs Fenster raus
ich sehne mich nach Ruhe
sehne mich nach Haus

wie weit muß ich noch wandern?
wann komm ich jemals an?
wo werd ich heute lagern?
was ist Gottes Plan?

da, plötzlich eine Hütte
ich lege mich hinein
schicke einen Dank nach oben
und schlafe selig ein


© Magdalena Bott

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